Gustva Holst: Die Planeten

Whygold´s Weekend .

.. unter diesem Motto präsentiere ich euch zum Wochenende meinen Musik-Tipp. Vielleicht entdeckt der eine oder andere ja was neues. Bewusst Musik hören ist meiner Meinung nach so wichtig, wie ein gutes Buch zu lesen.

Heute: Gustav Holst - The Planets

https://music.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_lQ4ikrNlIY63dbWsHofrD5Bi05clcQorg

Gustav Theodore Holst (englische Aussprache: [həʊlst]; * 21. September 1874 in Cheltenham; † 25. Mai 1934 in London), geboren als Gustavus Theodore von Holst, war ein englischer Komponist. Sein bekanntestes Werk ist die Orchestersuite Die Planeten. „Die Planeten“[ Im Jahr 1913 verbrachte Holst mit Arnold Bax und Henry Balfour Gardiner einen Urlaub auf Mallorca.[73] Dort entwickelte Holst ein stetig steigendes Interesse für Astrologie und begann, Horoskope für seinen Freundeskreis zu erstellen.

Während des Urlaubs wurde die St. Paul’s Girls’ School um einen Gebäudeflügel ergänzt, der bei Holsts Rückkehr fast vollständig fertiggestellt war.[74] In diesem Zusammenhang wurde ein schalldichter Raum errichtet, den Holst von da an am Wochenende zum Komponieren nutzte. Die Einweihung fand am 1. Juli 1913 statt. Das erste Werk, das Holst in dem schalldichten Raum vollendete, war die St Paul’s Suite.

Ebenfalls 1913 bezog die Familie Holst ein kleines Cottage in der Monk Street zwei Meilen südlich von Thaxted (Essex).[75] Wenige Jahre später wurde es durch einen Brand zerstört; durch Straßenerweiterungsarbeiten verschwanden auch die letzten Spuren des Gartens. In Thaxted kümmerte sich Holst auch um die Kirchenmusik und den Kirchenchor.

Zu Pfingsten 1916 veranstaltete Holst in Thaxted das erste Whitsun Festival, in dessen Rahmen die Chöre des Morley College und der St Paul’s Girls’ School gemeinsam auftraten.[76] Das Festival war ein großer Erfolg und fand von nun an jährlich statt; es fiel lediglich 1919 aus, als Holst nicht im Ort war.[77][78][79][80] In seinem Cottage in Thaxted begann Holst – inspiriert von seinem neuen Interesse für Astrologie – von 1914 bis 1916 mit der Komposition der siebensätzigen Orchestersuite Die Planeten, in der er die damals bekannten sieben Planeten des Sonnensystems (außer der Erde) charakterisierte.[81]

Eine wichtige Inspiration waren Arnold Schönbergs Fünf Orchesterstücke, die Holst so beeindruckt hatten.[82] Ein Großteil des Werks entstand in seinem schalldichten Raum im St. Paul’s College. Eine erste, von Balfour Gardiner initiierte Privataufführung der Planeten erfolgte am 29. September 1918 in der Londoner Queen’s Hall unter Dirigent Adrian Boult. Einer Legende zufolge fingen beim Erklingen des Jupiter-Satzes die Putzfrauen im Korridor zu tanzen an.[83]

Die erste öffentliche Aufführung der Planeten fand – erneut unter der Leitung von Adrian Boult und in der Queen’s Hall – nach Ende des Ersten Weltkriegs (allerdings ohne Venus und Neptun) statt und wurde Holsts größter Publikumserfolg. Doch mit dem Erfolg wuchs auch das Interesse der Journalisten und Fotografen an Holst. Dieser hatte eine Abneigung gegen Journalisten und zog es vor, auch weiterhin ein gewöhnliches Leben zu führen.

Je mehr die Journalisten fragten, desto kürzer wurden Holsts Antworten, bis er mit einem Schweigen andeutete, dass er das Interview als beendet betrachtete. Nach Aussage des Musikkritikers und Holsts Weggefährten Clifford Bax verlor Holst nach den Planeten sein musikalisches Interesse an der Astrologie; jedoch erstellte Holst auch weiterhin Horoskope für seinen Freundeskreis.[84] (Quelle: Wikipedia)

Mir gefallen vor allem die zwei starken Themen in Jupiter. Zahlreiche Interpreten aus verschieden Musikstilen haben sich von den Planeten inspirieren lassen. So basiert z.B. der Song „Joybringer“ von Manfred Manns Earthband auf dem Album „Solar Fire“ aus dem Jahr 1973 auf dem Thema von Jupiter. Die Band Saxon nutzte das zweite Thema aus Jupiter als Opener für ihr Greatest Hits Live-Album von 1990. Zuerst hört man das Original vom Band, dann steigt die Band mit ein - grandios !

Viel Spaß beim Musik hören !

Euer Chris Weigold

P.S.:

Vielleicht genießt ihr den Hörgenuss zusammen mit einem Gläschen Wein aus unserer „Orchester der Kulturen Edition“.