
Adrian Werum
Dirigent
Gründer und künstlerischer Leiter des Orchesters der Kulturen. Nach Jahren in Wien und als Musical-Supervisor schuf er 2010 am Stuttgarter Nordbahnhof ein Orchester, das Kulturen durch Musik verbindet.
42 Musiker:innen aus 16 Nationen und fünf Kontinenten – ein Klangkörper, der Klassik, Pop und Weltmusik vereint.
Keine Sprache ist so mächtig wie die der Musik. Sie umschlingt Millionen, wie Friedrich Schiller es schon so treffend formulierte. Und wie kann man das besser erreichen, als mit einer Musik, die direkt ins Herz jeder Kultur zielt?
Was 2010 im Stuttgarter Rosensteinviertel begann, füllt heute Säle von der Liederhalle Stuttgart bis zum Festspielhaus Baden-Baden und den großen Konzertsälen der DACH-Region.
Geschichte & Mission
Das Orchester der Kulturen wurde 2010 von Dirigent Adrian Werum am Stuttgarter Nordbahnhof gegründet – mit einer klaren Mission: Musiker aus verschiedenen Kulturen unter einem gemeinsamen künstlerischen Dach zu vereinen. Was als Vision begann, ist heute das einzige professionelle interkulturelle Orchester Stuttgart und das erste seiner Art weltweit.
42 Musikerinnen und Musiker aus über 16 Nationen und fünf Kontinenten bringen ihre Traditionen mit auf die Bühne: persisches Santur, westafrikanische Kora, chinesische Erhu, australisches Didgeridoo – alles verbunden durch die Kraft des sinfonischen Klangs. Die weltweiten Künstler des Ensembles haben gemeinsam mehrere Alben auf Platz 1 der deutschen Klassikcharts geführt.
Heute steht das Orchester der Kulturen Stuttgart für mehr als Musik: für Begegnung, Verständigung und den lebendigen Beweis, dass kulturelle Vielfalt eine gemeinsame Sprache findet – im Klang.
Menschen hinter dem Klang

Dirigent
Gründer und künstlerischer Leiter des Orchesters der Kulturen. Nach Jahren in Wien und als Musical-Supervisor schuf er 2010 am Stuttgarter Nordbahnhof ein Orchester, das Kulturen durch Musik verbindet.

Sängerin & Percussion
Ausgebildete Sängerin und Percussionistin mit Erfahrung in klassischer Musik und Cajón. Sie hat mit internationalen Künstlern wie Susana Baca und der japanischen Band Boredoms zusammengearbeitet und ist als Sängerin, Drummerin und Performerin in verschiedenen Kunstprojekten aktiv.

Sänger & Kora
Kandara ist seit dem 1. Tag dabei, wobei er nicht nur mit seinem Koraspiel, sondern auch mit seinem Gesang begeisterte. Er stammt aus einer bekannten Griot-Familie des Senegal. Sein Vater Boubakar machte sich in Westafrika und Nordamerika einen Namen. Im Gedenken an Ihn produzierte Kandara 2018 die CD "Memoirs a Boubakar".

Sängerin
Seit dem großen Open-Air Konzert zum Jubiläum 250-Jahre-Goldstadt Pforzheim ist Sonja Priehn immer wieder Gast unseres Orchesters.
Ihre Ausdruckskraft und stilistische Vielfalt machen es immer wieder ein Vergnügen, mit Ihr zusammenzuarbeiten.
Besonders hervorzuheben ist ihre Zusammenarbeit mit der renommierten Lumberjack Big Band, bei der sie auch neben Stars wie Max Mutzke oder Tom Gaebel auf der Bühne steht.

Gesang
Im Jahr 2017 wurde ihr Auftritt beim Festival „Jazzwerkstatt Graz" live vom österreichischen Rundfunk ORF aufgezeichnet. Das speziell für dieses Festivalkonzert zusammengestellte Repertoire bestand aus traditionellen türkischen Liedern und Popsongs, die authentisch als Crossover zum Jazz arrangiert und interpretiert wurden. Cemre wurde zu einem Interview in der Radiosendung „Jazz at its Best" eingeladen, und die Live-Aufnahme des Konzerts wurde zusammen mit ihrem Interview bei Radio Steiermark ausgestrahlt. Im Jahr 2019 erhielt sie das „Deutschlandstipendium" und wurde zudem mit dem ersten Preis beim Jazz-/Popsong-Wettbewerb des Lions Clubs Stuttgart ausgezeichnet.

Sänger
Vereint in seiner Musik orientalische, anatolische und westliche Klänge. In sehr jungen Jahren lernte er die Baglama (Langhalslaute) kennen und wusste schon bald, daß es seine Aufgabe wird dieses Instrument mit anderen Kulturen in Berührung zu bringen. Er hat mit vielen Bands in den unterschiedlichsten Musikrichtungen als Sänger und als Instrumentalist gewirkt. Beim Orchester der Kulturen ist er seit 2012 als Instrumentalist und Saenger dabei.

Gesang & Kora
Als Vertreter der westafrikanischen Griot-Tradition bringt Moussa eine reiche kulturelle Erzählkunst in mehreren Sprachen in seine Musik ein. Diese Tradition, die sich der Bewahrung der Geschichte einer Gesellschaft ohne Schriftsprache verschrieben hat, inspiriert die Songstrukturen, während sie gleichzeitig die Freiheit und Poesie, die über Generationen hinweg weitergegeben wurden, umarmt.
© Alexander ScheuberSängerin
Fatma Tazegül ist eine Vollblut Funk&Soul, RnB und Jazzsängerin, die auch mit vielen weiteren Genres problemlos umgeht. Mit ihrer liebevoll authentischen und humorvollen Art und Weise begeistert sie ihr Publikum und erstaunt sie gleichzeitig mit ihrer kraftvollen Stimme, die auch ganz zauberhaft zerbrechlich und zart sein kann.

Bratsche
Orchestermitglied am Apollo- und Palladium Theater im SI-Zentrum Stuttgart von 1996-2004. Mitwirkung in Produktionen wie „Miss Saigon", „Phantom der Oper", „Elisabeth", „Rebecca" und „Der Glöckner von Notre Dame". Bratscher am Staatstheater Mainz von 2004-2006 sowie Bratscher bei den Stuttgarter Philharmonikern seit 2007.

Santur
Geboren und aufgewachsen im Iran – lernte er beim bedeutenden Meister Faramarz Payevar das Instrument „Santur". Er erlangte den Bachelorgrad im Fach Instrumental Musik an der Teheran University of Art und absolvierte an der Universität Hildesheim sein Masterstudium im Fach Musik Welt.

Violoncello
Geboren in Bruchsal studiert er Orchestermusik zunächst am Leopold-Mozart Konservatorium in Augsburg. Engagements mit etlichen Berufsorchestern, bis heute ist er ständige Aushilfe in der Cellogruppe der „Stuttgarter Philharmoniker". Derzeit ist er Cellist beim Musical „Aladdin".

Oboe
Sie studierte in Budapest an der Ferenc Liszt Musikakademie, an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart,
Sie spielte in verschiedenem Orchestern mit, sowie im Saarländischen Landestheater in Saarbrücken, das SWR Sinfonieorchester Stuttgart und sie spielt seit 2015 an der Position stellv. Solo Oboe mit Verpflichtung zur Englischhorn an der Tiroler Landestheater in Innsbruck.

Violine
Für mich ist es die Zusammenarbeit mit außergewöhnlich wundervollen Charakteren aus der ganzen Welt und allen erdenklichen musikalischen Genres, die einen Mix aus musikalischer und persönlicher Nähe ergeben, der man sich als Mensch und Musiker nicht entziehen kann. In dieser Symbiose entsteht eine Unbekümmertheit der musikalischen Darbietung des Orchesters, die kaum erklärbar und greifbar ist – aber ein essentielles Spiegelbild einer interkulturellen Gemeinschaft darstellt!

Violine
Aufgrund der besonderen Förderung durch „El Sistema" spielte die Geigerin im Simón Bolívar Orchester und im Teresa Carreño Orchester als 2. Geige-Stimmführerin für 9 Jahren unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Giuseppe Sinopoli und Gustavo Dudamel. Tourneen mit den beiden Orchestern führten sie nach Amerika, Europa und Asien.
Fabiola studierte an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart bei Prof. Christine Busch und hat eine feste Stelle bei der württembergischen Philharmonie Reutlingen.

Gitarre
Uwe Metzler ist ein vielseitiger Gitarrist, der mit Künstlern wie Lou Bega, Randy Crawford, Duran Duran, Sarah Brightman, Ray Wilson/Stiltskin und Peter Schilling zusammengearbeitet hat.

Trompete
Jazz-Trompeter mit über 50 Produktionen. Gerhardt Mornhinweg bringt die Wärme und Lebendigkeit des Jazz in das Ensemble und bereichert es mit seiner langjährigen Bühnenerfahrung.

Horn
Horn bei den Stuttgarter Philharmonikern. Piotre Nowara ist ein erfahrener Orchestermusiker, der mit seinem warmen Hornklang das Ensemble bereichert.

Duduk
Taylan Acar stammt aus einer kurdisch-alevitischen Familie und hat über 100 Produktionen als Duduk-Spieler absolviert. Er war Solist in Karl Jenkins' Stabat Mater.

Pipa
Lucy Zhao ist eine herausragende Pipa-Spielerin, die klassische chinesische Musiktraditionen mit moderner Interpretation verbindet und das Ensemble mit ihrem einzigartigen Klang bereichert.

Cello
Chris Weigold bringt langjährige Erfahrung als Cellist in das Ensemble. Sein warmer, kraftvoller Ton ist ein wichtiger Bestandteil des charakteristischen Klangs des Orchesters.

Erhu
Geboren in Taiwan, lebt Frau Chang seit 2013 als freischaffende Musikerin und Erhu-Lehrerin in Wien. Sie spielt nicht nur traditionelle Musik sondern versucht auch eine kulturelle Brücke zu bauen, indem sie die östlichen und westlichen Kulturen musikalisch miteinander kombiniert
Im Jahr 2008 bekam sie den Abschluss des Master-Studiums an der „Tainan National University of the Arts" mit einer Masterarbeit über das indigene Volk der „Tsou".

Violine
Kamilla Bush, geboren in Ashgabat (Turkmenistan), ist eine versierte (E-) Violin-Virtuosin, die sowohl im klassischen als auch genreübergreifenden Bereich von Pop- und Rock Musik zu hören ist.
Ihr klassisches Studium in München bei Prof. Ingolf Turban und Prof. Dr. phil. Adina Mornell nutzte sie zur Perfektionierung ihrer technischen und musikalischen Fähigkeiten. Weitere prägende Impulse erhielt sie auf Meisterkursen u.a. bei Prof. Jacob Gilman und Prof. Zakhar Bron. Sie war Mitglied der Andechser – ORFF-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters und stand mit nationalen Größen wie Fink & Steinbach , sowie internationalen Stars wie Helene Fischer, David Garrett, Andreas Bourani, Jasmine Thompson, Michael Boublé und KYGO auf den ganz großen Bühnen.

Oriental Percussion
Can Batman gehört schon seit Tag 1 zum Orchester der Kulturen.
Vom klassischen Schlagzeugunterricht im Drum Department Stuttgart bis hin zu diversen Bands und Percussionensembles ist er im Orchester für die Oriental Percussion zuständig.
Aktuell ist er neben dem OdK als DJ und Produzent schon über die Grenzen der BRD aktiv und arbeitet nicht nur an seinen eigenen Musikproduktionen sondern auch schon mit nationalen und internationalen Künstlern.

Latin Percussion
Dalma stammt aus dem sehr afrikanisch geprägten Nordosten Brasiliens. Zuerst begann er sein Karriere als Tänzer in Ballett und afrikanischen Stilen.
Doch der Tanz allein genügte Ihm nicht:
In Salvador / Bahia startete er seine Karriere als Percussionist. In der " Oficina de Investigação Musical" lernte Dalmá Lima eine Musikwelt kennen, in der er sehr schnell einer der erfolgreichsten Musiker wurde.
Dann schlug die Liebe zu:
Mit Ihr kam er nach Deutschland und spielte bei Joy Denalane, Marla Glen, Joe Whitney und den Weather Girls, Phill Colliins, Marshall & Alexander, bevor er schließlich beim „Orchester der Kulturen" die Heimat fand, in der er alle seine Talente zeigen kann.

Baglama
Der in Stuttgart geborene Musiker hat sich über die Jahre mit den verschiedensten Spieltechniken des Baglama's vertraut gemacht wie z.B. Selpe Technik (Tapping) das Spielen ohne Plektrum. Bei Talip Özkan vertiefte er seine Kenntnisse der traditionellen türkischen Volksmusik. Er selbst hatte eine Zeit lang in Stuttgart an der Musikschule seines Lehrers Kadir Kaya unterrichtet. Can Demirel beschäftigt sich nicht nur mit der Baglama, sondern auch mit der Davul, der zweifelligen türkischen Großen Trommel und der einfelligen Handtrommel Bendir, er besitzt ein eigenes Home-Studio wo Professionelle Musik aufgenommen wird.

Reeds
Der Multiinstrumentalist aus Stuttgart, Jahrgang 1962, mit Hochschulausbildung im Bereich Jazz sowie in klassischer Musik arbeitet in verschiedenen musikalischen Formationen, wie dem Cross-Over-Projekt „Trieau" mit dem Percussionisten Michael Kiedaisch und dem Posaunisten Mike Svoboda, in diversen Musicalorchestern und als Musikpädagoge.
Tourneen mit der Band „Andreas Vollenweider & Friends" führten durch Europa, Skandinavien, Südamerika, Kanada sowie die USA.
Zu hören auf den CD´s „Eolian Minstrel", „Kryptos", „The Magical Journeys of Andreas Vollenweider"(DVD), „Pavarotti & Friends 2" und „Andreas Vollenweider&Friends-Live 1982-1994".
„Ich freue mich, dass es mit dem ODK ein Projekt gibt, das eine so große Vielfalt an Musikern und Klängen zusammenbringt und es immer wieder Neues zu entdecken gibt."

Morin Khuur
Als Mitglied des grandiosen Trios "Violons Barbares" spielte er vor 100.000 Menschen auf dem Wacken Open Air, Deutschland und vor 400.000 Menschen auf dem Sziget Festival, Ungarn.
Mit der Bayerischen Philharmonie spielte Epi unter anderem eigenen Kompositionen für Orchester im Gasteig München und der Berliner Philharmonie. Auch mit der Baden-Badener Philharmonie, der Basler Philharmonie, Schweiz, spielte er als Solist. Beim Festival "Violons sur le Sable" spielte er mit dem Orchester der Opéra de Paris. Einige Stücke seines 2019 veröffentlichten zweiten Solo-Albums ("Setgeliin Gunii Tsuurai"-"Echo aus den Tiefen der Seele") arrangierte er selbst für Orchester und führte diese 2025 mit der Pforzheimer Philharmonie beim Schwarzwald Musikfestival auf. Er spielte mit dem Nederlands Blazers Ensemble bei dessen tradionellem Neujahrskonzert im für seine Akustik weltberühmten Concertgebouw in Amsterdam. Sein Auftritt als Solist mit dem Russischen Nationalorchester beim VIVACELLO Festival führte ihn in den berühmten Moskauer Tschaikowsky-Konzertsaal.

Didgeridoo & Obertongesang
Für nur kurze Augenblicke hörte Frank Heinkel 1996 aus dem Küchenradio die warmen, erdigen Didgeridoo-Töne in einer Australiendokumentation erklingen. Er wusste sofort: „Ich will Didgeridoo spielen".
Durch seine Vorerfahrung in verschiedenen Chören und befruchtet durch die vielseitigen Klangfarben des Didgeridoo singt Frank auch die mystisch klingenden mongolischen Obertonstile. Gesangstechniken bei denen die Stimme scheinbar mehrere Töne gleichzeitig produziert.

Trompete
Franz Tröster stammt aus Siebenbürgen und studierte dort in Klausenburg Trompete im künstlerischen Hauptfach. Nach der Übersiedlung nach Westdeutschland spielte er jahrelang am Pfalztheater Kaiserslautern und wurde 1990 1. Flügelhornist bei Ernst Mosch und den Egerländer Musikanten.
Seine unvergleichliche stilistische Vielfalt öffnete ihm die Türen für zahlreiche Engagements als Solist bei philharmonischen Orchestern, Blasorchestern und Big-Bands.

Trompete
Nach einigen Jahren als Solotrompeter im Sinfonieorchester von Liepaja und in der lettischen Nationalsymphonie entschied er sich, sein Klassik-Diplom in Köln und in Stuttgart zu vollenden. Er spielt ca. 250 Konzerte im Jahr in Deutschland, Europa, Russland & Asien. Er ist viel gesucht als Pädagoge für Meisterkurse und ist gefragtes Mitglied verschiedenster Jury und Wettbewerben.
Valdis Bizuns spielt mit größter Freude im Orchester der Kulturen seit 2013. Besonders fasziniert Ihn dabei der Klang des Orchesters und die charismatische Art des Leiters Adrian Werum sowie die musikalische Fusion der verschiedenen Kulturen der Welt.